Neubesetzung unserer Pfarrstelle mit 75%: Pf. Philipp Scheld

Information zur Neubesetzung unserer Pfarrstelle Liebe Mitarbeitende und Mitglieder unserer Kirchengemeinde, mit dem Abschied von Pfarrer Jürgen Rein wird sich einiges ändern. Mit der Neubesetzung greift der Pfarrplan 2024. Dieser sieht für die Kirchengemeinde Kleinaspach-Allmersbach a.W. nur noch eine 75%-Stelle vor. In einer Sitzung mit Dekan Braun haben wir uns als Kirchengemeinderat ausführlich über die Gestaltung der Pfarrstelle beraten. Schnell wurde klar, dass ein großer Teil der Arbeitsstunden für die Gottesdienste verwendet wird. Deshalb haben wir uns hier für eine größere Veränderung entschieden. Pfarrer Philipp Scheld, der mit 75% für unsere Kirchengemeinde angestellt sein wird, wird nicht mehr alle Gottesdienste selbst halten können, die Geschäftsordnung sieht das Verhältnis 2:1 vor. Wir haben zudem beschlossen, die Anzahl der Gottesdienste zu reduzieren: Sonntage mit Doppeldiensten sind nur noch am 1. und 3. Sonntag vorgesehen, an allen anderen Sonntagen wird es nur noch einen Gottesdienst geben. Wir sehen darin auch eine Chance und wünschen uns, dass hierdurch noch mehr Gemeinschaft zwischen den beiden Orten entsteht. Die Gottesdienste, die Pfarrer Scheld nicht persönlich halten kann, werden wie bisher auch durch Prädikanten/Prädikantinnen und PfarrerInnen im Ruhestand vertreten. Wir als Kirchengemeinderat freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Pfarrer Scheld und sehen es wegen der Corona-Zeit auch noch als einen Startschuss für uns als Gremium und für die Arbeit mit Ihnen in der Gemeinde.

Verabschiedung Jürgen Rein 26. Juli 20

Pfarrer Jürgen Rein liebstes Möbelstück...

... das wird wohl in Zukunft seine neu geschenkt bekommene Holzliege werden. Nach 9 Jahren in der Kirchengemeinde Kleinaspach/Allmersbach a.W. zieht es Jürgen Rein weiter nach Gomaringen in das altersbedingte Nichtstun, in den sog. Altersurlaub. Hierfür bekam er zum Abschied eine wundervolle Holzliege geschenkt. Von der aus kann er den beiden Rebstöcken beim Wachsen zusehen, die er vom CVJM überreicht bekam.

Es waren zwei Gottesdienste in Kleinaspach an der Kelter am Fuße des Weinbergs am Sonntag¬vormittag. Beide waren Corona gerecht organisiert und gut besucht. Beim zweiten Gottesdienst wurde in einem Anspiel der Lebenswandel von Jürgen Rein sehr anschaulich deutlich: „Immer freitags nachmittags durfte kein Termin vereinbart werden, da er freitags beim Fußball war“, „beim Essen war der Jürgen immer vorne dran“, „die Modetrends werden fehlen, die selbstgestrickten Socken und fast das ganze Jahr über Sandalen an“....

Jürgen Rein wählte dann in seiner Predigt ein ABC des Dankes, in dem fast jeder vorkam, der es mit ihm zu tun hatte. Das „Danke“ für die 9 Jahre und die Begegnungen in der Gemeinde kamen spürbar an.

Dekan Braun beschrieb Pfarrer Rein als jemand, der kein Blatt vor den Mund nimmt und aber auch nicht gleich beleidigt ist. Er wählte dann das Beispiel mit der kurzen Hose und den Sandalen. Da waren der Dekan und sein Pfarrer unterschiedlicher Meinung wie Dienstkleidung auszusehen hat. Über allem stand jedoch auch der Dank für seine vielfältigen Aufgaben, die er übernommen hatte wie z.B. die Notfallseelsorge. Und - „Gott hat sicher keinen Fehler gemacht, als er Jürgen Rein vor 9 Jahren nach Kleinaspach/Allmersbach a.W. und die dazugehörenden Weiler geschickt hatte“ - ein starkes Wort.

Die Vorsitzende des KGR Regine Albrecht ergriff eine Passage aus der Bibel: Alles hat seine Zeit. Nun beginnt die Zeit des Ausruhens für Jürgen.

Seine Frau Susanne Rein bekam jede Menge Blumensträuße von den Rednern und lobende Worte und einen extra Dank von ihrem Mann Jürgen für fast 30 Berufsjahre, die sie liebevoll und herzensgut begleitet hatte.

Mehrere Chöre, ein Klaviersolist und eine steile Band gestalteten die Gottesdienste mit. Bei den „Corona-Häppchen und -Getränke“ wurde noch ausgiebig die eine oder andere Anekdote ausgetauscht. In unserer Gemeinde hatte Jürgen Rein seine Pfarrer-Laufbahn als Vikar gestartet. Von hier aus ist er nun in den Altersurlaub. Wir wünschen Familie Rein alles Gute und Gottes Segen. Martin Übele

Die Nicolauskirche in Kleinaspach ist heute tagsüber zum Gebet geöffnet.

Ab 30. April ist die Nicolauskirche in Kleinaspach täglich von 9.00 -18.00 Uhr geöffnet. Wer die Kirche zum Gebet nützen möchte, darf dies gerne tun. Die derzeit geltenden Coronavorschriften, wie z.B. Sicherheitsabstand sind dabei zu beachten.

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